Kategorie: Im Gespräch (Seite 2 von 3)

Fangen Sie bei einer Idee auch immer am Anfang an?

Wer innovativ sein will, beginnt nie mit dem Anfang – Förster & Kreuz

Amazon fängt Innovation völlig anders an, als andere Unternehmen: Innovation beginnt mit einer imaginären Pressemitteilung und vorstellbaren Kundenfragen

Es ist schon erstaunlich was man so alles falsch machen kann.

Ich kenne selbst das Thema des Entwickelns… ich habe schon mit viel Begeisterung Software entwickelt.

Und zu Anfang hat man sich damals mit seinem Kunden zusammen gesetzt und die Aufgabe besprochen.

Dann ging es ins stille Kämmerlein und es wurde programmiert was das Zeug hielt.

Tage – Wochen…

Es gab ja die Aufgabenliste… und es gab den eigenen Anspruch.

Nach und nach gingen die Details, die dem Kunden vielleicht wichtig waren, verloren und wurden ersetzt durch das, was mir als Programmierer wichtig war. Nicht das Nötige, sondern das Mögliche wurde implementiert. Immer nur das (vermeitlich) Beste musste es sein.

Leider gingen dabei auch schonmal der Zeit- und Budgetrahmen drauf…

Ich denke, das kann in vielen Bereichen ähnlich ablaufen… aber nicht, wenn man wie Amazon vorgeht… lesen Sie weiter bei Förster & Kreuz

Quelle: Förster & Kreuz

Wir müssen alle nicht verkaufen können!

Man kann sich auf den Standpunkt stellen, dass man nicht verkaufen können muss.

Mit Standpunkten ist das aber so eine Sache…

Da kommt man schlecht von der Stelle – man ist wie angewurzelt – Stillstand bedeutet in vielen Fällen eher Rückschritt, weil man dabei in der Relation zu anderen, die gehend an einem vorbei schreiten in Rückstand gerät…

Nicht müde werdend erkläre und erzähle ich gerne darüber, dass jeder mit gutem Verkaufen weiter kommt. Weiter im Beruf, weiter im Leben, weiter in der Schule, weiter in jedweder Situation.

Dabei ist es egal, welche Position, welche Aufgabe, welchen Hintergrund, welche Herkunft der Verkäufer vorzuweisen hat.

Dr. Gunter Dueck hat einen sehr passenden Beitrag zu diesem Thema geschrieben – sein Hintergrund ist zwar ein anderer, aber es passt einfach wunderbar. Deshalb verlinke ich sehr gerne dahin… viel Spaß beim Lesen, egal wer Sie auch sein mögen… …und besonders der letzte Satz zu Steve Jobs hat mir sehr gut gefallen!

Disruptive Industrie 4.0? Was steckt dahinter? Wen betrifft diese Entwicklung? Was ist eigentlich I40 oder IoT?

Die Industrie 4.0-Welle wird alle unsere Lebensbereiche verändern

Viele Menschen können noch nicht erkennen, wie, was, warum und wozu dies alles…

Ich möchte hierzu ein paar Antworten liefern – ohne Anspruch auf Vollständigkeit, Richtigkeit und Nachvollziehbarkeit. Sicher können die folgenden Informationen nicht alle Fragen beantworten, dennoch hoffe ich, dass ein tieferer Einblick ermöglicht wird und der geneigte Leser, Zuhörer und Zuschauer auf Ideen kommt und sich künftig etwas intensiver mit der Materie auseinander setzen wird.

Ziel sollte es dabei sein, herauszufinden, wie, was, warum und wozu das Ganze auch für ihn interessant ist. Auch deshalb, weil ein jeder sich darüber Gedanken machen muss, wie seine (Arbeits-)Welt, die jetzt vielleicht noch in Ordnung ist, in 5 Jahren aussieht…

Nichts mehr wird so sein wie heute

Disruptiv – ein Wort, das ich bisher nicht kannte. Darin liegt eine brutal zerstörerische Kraft aus der aber Neues erwächst. Etwas neues, das wir nicht verhindern können. Etwas neues, auf das wir uns einstellen müssen. Etwas neues, das wir mitgestalten können…

Wir haben zu lernen, dass wir unsere Bildungsmechanismen, die zu weiten Teilen bereits heute nicht mehr den beruflichen Anforderungen entsprechen, völlig überdenken müssen.

Wir müssen einsehen, dass in Zukunft andere Kompetenzen gefragt sein werden: In einer global vernetzten Welt, in der in Sekundenschnelle jede Information an jedem Ort der Erde zur Verfügung steht, nutzt es keinem mehr, Goethes Faust oder Schillers Glocke aufsagen oder läuten zu können.

Es ist Ihre Entscheidung

Wir könnten zur Seite schauen und hoffen, dass das Gewitter an uns vorrüber zieht. Den Kopf in den Sand stecken. Aussitzen, ignorieren, schön reden… es wird alles nicht funktionieren. Der Prozess ist aktiv, das Rad dreht sich schneller als jemals zuvor und kann nicht aufgehalten oder gar zurück gedreht werden. Es geht nur noch um eines: Dabei sein und gewinnen oder unter gehen und zu den Verlierern gehören!

Zu Anfang kommen jetzt zwei kluge Köpfe zu Wort, die uns Mut machen sollten:

Es ist nicht die stärkste Spezie die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.
Charles Darwin
Die größte Schwierigkeit der Welt besteht nicht darin, Leute zu bewegen, neue Ideen anzunehmen, sondern alte zu vergessen.
John Maynard Keynes

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Täuschung und Ent-Täuschung

Vom Leben mit Enttäuschungen

Die Situation

In meinen Gesprächen und in verschiedenen Netzwerken stelle ich oft fest, dass unterschiedliche Auffassungen, verschiedene Grundgedanken, andere Erfahrungswelten dazu führen, dass Menschen, die miteinander im Dialog stehen, sich doch nicht verstehen.

In meinem Blogbeitrag (“wenn-nicht-kommunizieren-nicht-geht“) gehe ich näher auf das Thema miteinander kommunizieren ein.

Das Thema Kommunikation führt häufig zu Missverständnissen. Und dann ist es zur Enttäuschung nicht mehr weit.

Aber was ist überhaupt eine Enttäuschung.

Vor der Ent-Täuschung muss also dem Wort nach erst einmal eine Täuschung vorliegen.
Wenn diese Einsicht vorhanden ist, dann lässt sich die Ent-Täuschung leichter ertragen, denn dann muss man sich selbst eingestehen, dass man falsch lag.

Man hat sich getäuscht, täuschen lassen, ging von anderen Voraussetzungen aus, hat die Lage nicht richtig eingeschätzt… schlimm ist dann im Grunde nur das daran festhalten und das glauben oder hoffen, dass es trotzdem so kommt, wie man es sich wünscht und vorstellt… denn dann kommt es unweigerlich zur Ent-Täuschung und die tut meistens weh…

Wie kommt es zur Enttäuschung?

Sind es innere Glaubenssätze, eigene Überzeugungen, Erfahrungen die man mit eigenem Vokabular, eigener Geschichte, eigenem Verständnis der Dinge zusammen zu einem Dickicht von zäh verdaubaren Botschaften verwurschtelt, die dem Anderen nun doch eher fremd oder unangenehm sind?

Sind es die Umstände, äußere Gegebenheiten, die eine Verständigung auf gleicher Ebene negativ beeinflussen?

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Wenn nicht kommunizieren nicht geht…

Miteinander reden ist nicht alles

Hin und wieder wird man in Trainings darauf aufmerksam gemacht und auch im wahren Leben schubst der Eine oder Andere mal zur rechten Zeit, um es wieder in Erinnerung zu bringen: Wir kommunizieren immer.

Ob wir wollen oder nicht: Irgendeine Aussage, eine Botschaft steckt in Allem.

Egal ob wir etwas sagen oder etwas eben nicht sagen, ob wir etwas tun oder etwas unterlassen, ob wir schlicht unbewegt bleiben oder unsere Mimik unsere Gedanken verrät. Ziehen wir die Augenbrauen nach oben, rümpfen wir die Nase, spitzen wir die Lippen, kratzen wir uns am Ohr, falten wir unsere Hände, machen wir große Augen?

Spaß beiseite – es stimmt eben einfach – es geht nicht ohne!

Und mit der richtigen, aktiven, bewußten Kommunikation läuft eben auch ein Dialog, ein Gespräch einfach flott und ohne Missverständnisse.

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Seine Erfolgsrezepte waren Wille, Zuversicht, Hartnäckigkeit und Ausdauer

Fast 7 Mio Klicks – Learn to Fly…

(Stand 31.7.15 23:30 Uhr)
Nicht nur im Verkauf sind die genannten Eigenschaften sehr erfolgsverdächtig. Bei diesem Beispiel sieht man eindrücklich, was im Zusammenhang mit Fleiß alles umsetzbar und erreichbar ist.

Über ein Jahr lebte er seine Vision.

Jeden Tag dachte er darüber nach, wie er es anstellt.

Jeden Morgen überlegte er, wie seine Vision umsetzbar sein könnte.

Und  jede Stunde vermutlich kam er seinem Ziel einen Schritt näher.

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2.266.846 – das ist Guerilla-Marketing vom Feinsten – NEO MAGAZIN ROYALE

Weiter unten finden Sie das geniale Video, doch vorher eine kleine Analyse aus vertriebs- und marketingtechnischer Sicht. Denn wir können viel von Herrn Böhmermann und seinem Team lernen…

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Gratuliere Herr Böhmermann

Einfach genial – vom Gedanken über die Umsetzung bis zur Präsentation: einfach genial!

Die Steilvorlage von Herrn Jauch hat er und sein Team excellent zu nutzen gewußt. Innerhalb weniger Stunden hat sein Video über 2,2 Mio Zuschauer erreicht.

Geht es noch besser?

Hat man da noch Worte?

Ab Minute 8:06 bis 8:33 erklärt Jan Böhmermann mit wenigen Worten die Hintergründe und Zusammenhänge und führt uns kurz zuvor noch unsere eigene Abgehobenheit und Arroganz vor Augen.

Wie war das mit dem Stein und dem Glashaus?

Aber die Eitelkeit der Masse scheint solche Erfolge auch erst zu ermöglichen. Also hat Herr Böhmermann auch davon profitiert, dass wir so sind, wie wir nun mal sind. Davon lebt ja auch Satire.

Was können wir nun im Verkauf aus dieser Geschichte lernen?

Zuerst einmal sehen wir, dass wahre Vorgänge und (Alltags-)Geschichten sehr gut als Vorlagen dienen können erfolgreiches Marketing zu betreiben.

Ich nenne das mal Guerilla-Marketing, denn was Herr Böhmermann hier abgezogen hat, ist ja keine Werbeshow für sein NEO MAGAZIN.

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The Brain

Mythen zu unserem Gehirn gibt es eine ganze Menge…

…und sie halten sich ewig und beständig. Insbesondere die Hirnforschung hat in den letzten Jahren m. E. viele interessante Zusammenhänge und Erkenntnisse hervorgebracht.

Da lohnt ein tieferer Blick.

Aber zurück zu den Mythen. Da geht es um die Nutzung unseres Hirnapparats oder um die Behauptung, das Gehirnjogging so unendlich wichtig sei.

Da dies nur bedingt oder gar nicht zutrifft,  hier ein paar Auflösungen:

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Akquise: Medien-Kompetenz

Fachkompetenz

Es soll vorkommen, dass Küchengeräte ihren Geist aufgeben. Völlig unvermittelt ist das natürlich eine Katastrophe. Wir hatten dagegen etwas Zeit uns schlau zu machen und Angebote zu vergleichen.

Ein neuer Backofen und ein neues Kochfeld sollten es werden.

Internet ist eine tolle Sache. Nachdem wir uns im Fachhandel vorinformiert hatten, war die Recherche im Internet ein Klacks.

Preise

Die Preise variierten beträchtlich. Da ich gerne verhandle, waren die nächsten Geschäftsbesuche mein alleiniger Part. Denn Peinlichkeiten dieser speziallen Art sind nichts für meine Frau.

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Akquise: Manche brauchen einfach länger

Sprachfehler

Hin und wieder machte ich Urlaubsvertretung im Büro oder durfte im Büro unliebsame Tätigkeiten, wie Reports ausfüllen, üben…

Dadurch konnte ich aber manchmal auch ander Kunden des Unternehmens kennen lenern, die in anderen Gebieten ihren Firmensitz hatten.

So geschah es auch, dass ich Zeuge einer Szene wurde, die mich nachhaltig beeindruckte.

Ein Kunde rief an und der Kollege nahm das Telefonat an. Ich hatte Schwierigkeiten mich auf meine Sache zu konzentrieren, da mein Kollege offensichtlich immer ungeduldiger, dann sogar etwas hektisch wurde und das Gespräch dann recht unvermittelt beendete.

Dann folgte ein aufgeregtes, genervtes Erklärungspaket mit Hinweisen “Jedesmal das gleiche.”, “Immer bei mir.”, “Warum kann der auch nicht richtig reden.”, und dergleichen einiges mehr…

Ich fragte nun, neugierig geworden, nach. “Das war der… von… und der stottert nun mal. Mit dem kann man nicht gescheit reden.”

Nicht gescheit reden

Naja, vielleicht hat der Eine oder Andere auch schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht. Stottern ist nicht einfach.

Jemanden beim Stottern zuzuhören, kann eine quälende Aufgabe sein. Aber es musste doch einen Weg geben, auch mit diesem Kunden ordentlich zu kommunizieren.

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